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Diese 7 E-Autos waren 2025 in Deutschland am beliebtesten

Die Zulassungszahlen von Elektroautos sind in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Davon profitieren vor allem Modelle der Volkswagen-Gruppe, wie die Jahresbilanz des Kraftfahrtbundesamts (KBA) zeigt. Der Spitzenreiter der vergangenen Jahre, das Tesla Model Y, ist hingegen komplett aus der Top Ten verschwunden. Und unter den zehn am häufigsten zugelassenen Elektroautos im Land befindet sich nur ein einziges, das nicht einer VW-Konzernmarke zuzuordnen ist.

Diese sieben Elektroauto-Modelle wurden in Deutschland 2025 am häufigsten neu zugelassen:

7. Platz: Cupra Born

Auf dem siebten Platz landet der spanische Bruder des VW ID.3, der damit zwei Plätze im Vergleich zu 2024 einbüßt. Insgesamt wurde der Cupra Born vergangenes Jahr 18.847 Mal neu zugelassen.

6. Platz: BMW iX1

Mit 18.957 Neuzulassungen schiebt sich das kompakte E-SUV aus München knapp vor den Cupra, nachdem 2024 Platz acht zu Buche stand. Somit ist der BMW iX1 das einzige Nicht-VW-Elektroauto in dieser Topliste.

5. Platz: Skoda Enyaq

Von Platz zwei auf Platz fünf rutscht das E-SUV der tschechischen VW-Marke, das im vergangenen Jahr 25.383 Mal neu zugelassen wurde. Doch das wird Skoda verkraften können, denn…

4. Platz: Skoda Elroq

… das neue kompakte E-SUV der Marke behauptet sich mit 25.426 Neuzulassungen noch ein Stück besser, sodass Skoda insgesamt auf dem deutschen Elektroauto-Markt sehr präsent bleibt.

3. Platz: VW ID.4/ID.5

Foto: Volkswagen

Platz drei aus dem Vorjahr behauptet indes das E-SUV der Muttermarke VW, wobei dessen beide Varianten als Standard-SUV und SUV-Coupé in den Zahlen (wie auch beim Enyaq) zusammengefasst werden. 26.550 Mal wurden die beiden Modelle im vergangenen Jahr in Deutschland neu zugelassen.

2. Platz: VW ID.3

Volkswagen

Von Rang vier um zwei Positionen nach vorne schiebt sich indes das kompakte E-Auto in der Golfklasse, das 2024 insgesamt 31.938 Mal in den Neuzulassungen auftauchte. Spannend dürfte hier werden, wie sich der Absatz künftig verhalten wird, wenn mit dem VW ID.Polo eine noch kleinere und günstigere Alternative angeboten wird.

1. Platz: VW ID.7

Daniel Krenzer

Auch Platz eins geht an Volkswagen, das somit das Treppchen nach dem jähen Absturz des Tesla Model Y für sich alleine hat. 34.563 neue ID.7 als Limousine oder Kombi haben es im vergangenen Jahr neu auf die deutschen Straßen geschafft. Damit rückt der ID.7 von Platz sechs an die Spitze vor und ist vor allem in gewerblichen Flotten als Dienstwagen sehr beliebt.

Datenquelle: Kraftfahrtbundesamt

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Mercedes-Benz: USA und China verhageln die Bilanz

Mercedes-Benz hat die Ergebnisse des vierten Quartals sowie die Jahresergebnisse für 2025 bekanntgegeben. Insgesamt verkaufte der Hersteller im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Pkw und knapp 360.000 Vans. Mit insgesamt fast 560.000 verkauften Pkw und Vans war das vierte Quartal das absatzstärkste Quartal des Jahres mit einem Zuwachs von 6 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025. Die G-Klasse von Mercedes stellte ein Rekordjahr auf, die Auslieferungen der Performance-Sparte Mercedes-AMG stiegen um 7 Prozent.

Aufträge für Elektroautos nahmen zu, was der Hersteller auf die neuen Modelle CLA und GLC sowie elektrische Vans zurückführt. „2025 markierte den Startschuss der größten Produkt- und Technologieoffensive bei Mercedes-Benz mit neuesten elektrischen Antriebssystemen und intelligenter Software“, so Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG. „Der neue CLA verdeutlicht bereits heute die Qualität und Innovationskraft unserer Produkte.“

Obwohl die Zahlen im Quartalsvergleich weitgehend stiegen, verzeichnete Mercedes-Benz im Gesamtjahr einen Rückgang der Verkaufszahlen um 10 Prozent verglichen mit 2024, der alle Segmente von Einsteiger- bis zu Top-End-Modellen betraf. Die größten Verluste verzeichnete das Unternehmen in China sowie den USA, was auf internationale Handelskonflikte und die US-Importzölle zurückzuführen ist. Auch andere Hersteller der Automobilindustrie haben die Auswirkungen der Politik zu spüren bekommen, beispielsweise Volkswagen.

Wachstum in Teilen Europas

Die Verkäufe in Europa bezeichnet Mercedes als robust. Während in Deutschland nur ein leichtes Wachstum von 1 Prozent zu verzeichnen war, stieg der Absatz in Spanien sowie Polen um jeweils 6 Prozent. In den Golfstaaten stiegen die Zahlen um 3 Prozent, in Australien um 10 Prozent, der Türkei um 11 Prozent sowie in Südamerika sogar um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In China blieb der Absatz hinter dem Vorjahr zurück, was Mercedes vor allem auf das wettbewerbsintensive Marktumfeld zurückführt. Der Hersteller habe jedoch in China weiterhin den führenden Marktanteil im hochpreisigen Segment mit einem Kaufpreis von mehr als 1 Million Yuan, also umgerechnet zirka 123.000 Euro.

Top-End-Segment bleibt Mercedes-Domäne

Mit 268.000 Einheiten im Jahr 2025 hielten die Verkäufe von Top-End-Fahrzeugen einen Anteil von 15 Prozent am Gesamtabsatz. Zu dem Segment Top-End gehören die Modelle von Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach sowie die G-Klasse und S-Klasse, GLS, EQS und EQS SUV. Im Vergleich zu den anderen Segmenten des Herstellers hatte der Top-End-Bereich im Jahresvergleich zu 2024 weniger starke Rückgänge zu verzeichnen.

Mercedes-AMG konnte sogar eines seiner besten Absatzergebnisse mit 145.000 Auslieferungen erzielen, was einem Plus von 7 Prozent entspricht. Diesen Trend will AMG in diesem Jahr fortsetzen, beispielsweise mit dem elektrischen Modell GT als 4-Türer-Coupé, das auf der Elektroauto-Plattform AMG.EA aufbaut. Bereits im vergangenen Jahr wurde das GT-Konzeptauto vorgestellt und stellte insgesamt 25 neue Rekorde auf.

Die Luxussparte Mercedes-Maybach konnte 2025 den Verkaufsanteil am S-Klasse-Absatz steigern, sodass jede dritte S-Klasse, die im vergangen Jahr verkauft wurde, ein Mercedes-Maybach-Modell war. In China war es sogar jede Zweite. Im Jahr 2026 soll es ein Update der Mercedes-Maybach S-Klasse geben.

Die G-Klasse, die Mercedes als Offroad-Ikone bezeichnet, konnte ihr bestes Absatzergebnis mit 49.700 Kundenlieferungen und einem Plus von 23 Prozent erreichen. Die elektrische Version der G-Klasse habe zu diesem Erfolg maßgeblich beigetragen, so die Pressemitteilung.

Elektroautos von Mercedes schneiden gut ab

Im Bereich Elektromobilität konnte Mercedes-Benz im vergangenen Quartal gute Ergebnisse erzielen, in vielen Märkten verkaufte der Hersteller mehr Elektroautos als jemals zuvor, zum Beispiel in Frankreich, Dänemark, Indien und Australien. So stieg der Verkauf von Elektroautos im vierten Quartal um 3 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal bzw. 18 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025.

Grund für die Steigerung sei vor allem der neue elektrischen CLA, so die Pressemitteilung. Das Modell erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, wie zuletzt als Auto des Jahres 2026 in Europa. Außerdem feierte der neue elektrische GLC seine Weltpremiere auf der IAA in München und verzeichnet eine hohe Nachfrage. Der Auftragsbestand reiche bereits bis weit in die zweite Hälfte des Jahres 2026, so das Unternehmen.

Mathias Geisen, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, sprach von einem herausragenden Start des neuen CLA sowie einer Nachfrage nach dem neuen vollelektrischen GLC, die die Erwartungen übertroffen habe. „Dieses starke Momentum wird durch eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte von Mercedes-AMG und einen neuen Absatzbestwert der G-Klasse ergänzt“, so Geisen.

Der Absatz von Elektrotransportern wurde im Gesamtjahr sogar um 46 Prozent gesteigert, während der weltweite Absatz von Plug-in-Hybriden 2025 um 9 Prozent stieg. Der Gesamtabsatz elektrifizierter Fahrzeuge, die neben Elektroautos auch Hybrid– oder Wasserstoffantriebe einbeziehen, lag für Mercedes im letzten Jahr bei 368.600 Stück – relativ unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Europa erzielte Mercedes-Benz Cars seinen höchsten Absatz elektrifizierter Fahrzeuge mit einem Anteil von 40 Prozent.

Für 2026 plant der Hersteller das umfassendste bisherige Update der S-Klasse, des GLE und des GLS. Außerdem sollen der neue elektrische GLC und CLA Shooting Brake auf den Markt kommen, zudem wird die Premiere der neuen elektrischen C-Klasse und des neuen GLA erwartet. Dazu wird das neue Mercedes-Benz Betriebssystem (MB.OS) beitragen, für das der Hersteller mit intuitiven, digitalen Funktionen sowie einem Gefühl von Komfort und Sicherheit wirbt.

30 Jahre Mercedes Sprinter

Die Vans von Mercedes-Benz stiegen im vierten Quartal auf 99.000 Auslieferungen und damit um 18 Prozent verglichen mit dem dritten Quartal, jedoch sanken die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Prozent und im Jahresvergleich um 11 Prozent. Im Gesamtjahr erreichte Mercedes-Benz damit 359.100 Auslieferungen bei den Vans. Der Elektroanteil lag weltweit bei 8 Prozent und in Europa bei 11 Prozent.

In Deutschland blieben die Verkäufe mit einem Minus von 1 Prozent ungefähr auf dem Vorjahresniveau. Auf anderen Märkten sind die Absätze von Mercedes-Vans jedoch eingebrochen, mitunter stark. Im Vergleich zum Gesamtjahr 2024 wurden in Europa insgesamt 8 Prozent, in China 25 Prozent und in den USA sogar 29 Prozent weniger verkauft. Vor allem mittelgroße und große gewerbliche Vans waren betroffen.

Ausgerechnet im vergangenen Jahr feierte der ikonische Mercedes Sprinter 30 Jahre Erfolgsgeschichte. Am 10. März soll ein neuer, vollelektrischer Nachfolger VLE in Stuttgart vorgestellt werden und ist das erste Modell mit der neuen, modularen, skalierbaren Van-Architektur. Der VLE werde das Segment der privaten Vans neu definieren, so Sagree Sardien, Leiterin Mercedes-Benz Vans Sales und Marketing.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 12. Januar 2026

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CMT Stuttgart: Hyundai plant Staria als Elektro-Camper

Nur wenige Tage nach der Weltpremiere des Staria Elektro auf der Motor Show in Brüssel präsentiert Hyundai nun auf der CMT (Caravan, Motor und Touristik) in Stuttgart das neue Staria Camper Concept. Die Konzeptstudie zeigt, wie sich der futuristische Van von Hyundai zu einem hochwertigen Freizeitfahrzeug entwickeln könnte, das speziell auf den europäischen Markt zugeschnitten ist. Sollte das Konzept in Serie gehen, ist es als vollelektrisches Fahrzeug auf Basis des Staria Elektro geplant.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Elektromobilität und Erlebnisreisen in ganz Europa suchen Kunden zunehmend nach Fahrzeugen, die Alltagstauglichkeit mit der Freiheit verbinden, unabhängig und komfortabel zu reisen. Mit der Präsentation des Staria Camper Concept auf der CMT lädt Hyundai Camping-, Caravan- und Abenteuerbegeisterte aus ganz Europa und darüber hinaus ein, direktes Feedback zu geben. Diese Erkenntnisse werden dem Hersteller zufolge dazu beitragen, das Interesse am Staria als Camper-Van zu bewerten und in die mögliche Entwicklung einer Serienversion des Konzepts einfließen.

Das Staria Camper Concept wurde für möglichst viel Komfort, Entspannung und Benutzerfreundlichkeit auf Reisen entwickelt. Ein charakteristisches Merkmal ist das vollständig integrierte, elektrisch betätigte Aufstelldach, das im geparkten Zustand einen helleren, offeneren Wohnraum schafft und den Zugang zum Küchenbereich verbessert. Das Aufstelldach wurde so konstruiert, dass es die aerodynamische Effizienz des Staria bewahrt und gleichzeitig Windgeräusche und Turbulenzen während der Fahrt minimiert. Es ist aus dem gleichen Material in Wagenfarbe gefertigt wie der Rest des Daches und lässt sich mühelos per Knopfdruck hoch- und herunterfahren.

Für Entdecker, die mehr Unabhängigkeit jenseits traditioneller Campingplätze suchen, ist das Staria Camper Concept auch für längere Aufenthalte abseits der Zivilisation ausgelegt. In das Aufstelldach ist ein leichtes 520-W-Solarpanel aus Verbundmaterial integriert, das bei durchschnittlich fünf Sonnenstunden pro Tag bis zu 2,6 kWh Strom erzeugen kann. Das System kann die Reichweite verlängern oder die Autonomie abseits der Stromversorgung für wirklich abenteuerlustige Camper unterstützen, indem es Bordfunktionen wie einen 36-Liter-Kühlschrank, eine tragbare Dusche und das Kabinentemperaturregelsystem mit Strom versorgt und so längere, autarkere Reisen ermöglicht.

Um die Privatsphäre, Sicherheit und den allgemeinen Komfort während der Fahrt oder beim Ausruhen zu verbessern, wird beim Staria Camper Concept der Einsatz von elektronisch verstellbarem Smart Glass im hinteren Teil der Kabine geprüft. Das System wird über ein spezielles Touchscreen-Modul gesteuert und ermöglicht die sofortige Einstellung der Transparenz und Tönung, während es im Vergleich zu herkömmlichem Glas eine deutlich verbesserte UV-, Wärme- und Schalldämmung bietet.

Hyundai

Im Innenraum können zwei hochwertige Einzelsitze im vorderen Bereich um 180 Grad elektrisch gedreht werden, um einen geräumigen, loungeartigen Gemeinschaftsbereich zu schaffen. Im hinteren Bereich lassen sich die Sitze per Knopfdruck flach umklappen, wodurch der Innenraum schnell in einen komfortablen Schlafbereich für zwei Personen verwandelt wird.

Elektro-Camper als Serienversion

Eine mögliche Serienversion des Staria Camper Concept würde auf dem Staria Elektro für den europäischen Markt basieren. Seine 800-Volt-Hochspannungsarchitektur, die sich bereits im Ioniq 5, 6 und 9 bewährt hat, ermöglicht unter optimalen Bedingungen eine DC-Schnellladung von 10 auf 80 Prozent in etwa 20 Minuten. Der 160 kW (218 PS) starke Elektromotor mit Frontradantrieb sorgt für ein ruhiges und kultiviertes Fahrerlebnis. Für verbesserten Fahrkomfort und einen spürbar leiseren Innenraum, insbesondere auf langen Autobahnfahrten und unter wechselnden Beladungsbedingungen, verfügt das Fahrzeug über strukturelle Verbesserungen an der Vorder- und Hinterradaufhängung sowie zusätzliche schallabsorbierende Materialien.

Hyundai

Mit einer geschätzten WLTP-Reichweite von bis zu 400 Kilometern mit einer einzigen Ladung zählt der Staria Elektro zu den Elektro-MPVs mit der größten Reichweite seiner Klasse und unterstreicht damit seine Eignung als Grundlage für einen Premium-Elektro-Camper.

Das Hyundai Staria Camper Concept wird während der gesamten CMT 2026 in Stuttgart (17.–25. Januar) weiter evaluiert. Besucher sind eingeladen, ihr Feedback direkt an das Hyundai-Team oder über eine Online-Umfrage mitzuteilen. Sollte das Konzept für die Produktion freigegeben werden, wird Hyundai zu gegebener Zeit weitere Details bekannt geben.

Hyundai

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 29.12.2025

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