LichtBlick eMobility hat gemeinsam mit GP Joule Connect den nächsten Standort seines neuen Schnellladenetzes QuickCharge in Betrieb genommen. Dieser befindet sich an einem Edeka-Markt in Breklum im Landkreis Nordfriesland. Künftig soll an den zwei 400-kW-Ladestationen auch das Durchleitungsmodell genutzt werden können.
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VW ID.7 im November an der Spitze der Elektroauto-Neuzulassungen
Genau 3.340 Volkswagen ID.7 wurden im November in Deutschland neu zugelassen, womit sich das Modell den ersten Platz unter den Elektroautos in der KBA-Statistik sichern konnte. Auch im vergangenen Monat dominierten E-Autos aus dem VW-Konzern wieder die Top Ten.
Kalifornien: DHL Supply Chain flottet Tesla Semi ein
DHL Supply Chain hat seinen ersten vollelektrischen Lkw des Typs Tesla Semi in Empfang genommen. Das Exemplar von US-Hersteller Tesla kommt nach einem Pilotprojekt im kalifornischen Livermore zum Einsatz, wo der Lkw laut den Partnern über 5.000 Kilometer auf regulären Strecken unterwegs war.
Norwegen: Ionity und Ekoenergetyka ermöglichen Laden mit bis zu 500 kW
Das Schnelllade-Joint-Venture Ionity hat im norwegischen Elverum einen neuen Ladepark eröffnet, an dem E-Autos mit bis zu 500 kW laden können. Es ist der erste Ionity-Standort, an dem die Shared-Power-Technologie des Ladehardware-Herstellers Ekoenergetyka zum Einsatz kommt.
Ampere ElectriCity fertigt 600 Renault 5 pro Tag
In der nordfranzösischen Ampere ElectriCity hat Renault einen markanten Produktionsmeilenstein erreicht. Nur 15 Monate nach dem Start des Renault 5 E-Tech elektrisch wurde in Douai bereits das 100.000. Exemplar gefertigt. Die Baureihe verfügt über mehrere Ausstattungspakete, drei Varianten des Elektromotors und zwei Batteriegrößen, was eine breite Auswahl für unterschiedliche Nutzungsprofile eröffnet. Täglich entstehen dort rund 900 Autos, wovon zwei Drittel auf dieses Modell entfallen.
Für das Werk ist diese Marke ein sichtbares Signal der industriellen Entwicklung. Pierre-Emmanuel Andrieux, Leiter des Standorts Douai, beschreibt die schnelle Produktion als Ausdruck des gemeinsamen Einsatzes: Er spricht davon, dass diese Zahl das Vertrauen der Kund:innen zeige und zugleich den Wandel des Werks bestätige. Nach seinen Worten habe das Team in den vergangenen Jahren umfassende Erfahrungen im Umgang mit neuen Fertigungstechnologien gesammelt, sodass der Übergang zur Elektromobilität in Douai nicht nur organisatorische, sondern auch kulturelle Veränderungen angestoßen habe.
Parallel zum Jubiläum rückte das Label „Made in France“ in den Mittelpunkt. Der Renault 5 trägt seit dem vergangenen Jahr das Siegel „Origine France Garantie“, das den regionalen Charakter der Produktion hervorhebt. Auf derselben Fertigungslinie laufen im Dreischichtbetrieb auch der Renault Megane E-Tech elektrisch, der Renault Scenic E-Tech elektrisch, die Alpine A290 sowie Modelle von Nissan und Mitsubishi. Dass sechs verschiedene Autos auf einer Linie gefertigt werden, zählt zu den Besonderheiten des Standorts.
Renault plant, auch künftig einen großen Teil seiner E-Modelle innerhalb der Ampere ElectriCity zu produzieren. Ein Großteil der Zulieferer liegt innerhalb eines Radius von 300 Kilometern, darunter das Werk Cléon, in dem die Elektromotoren entstehen. Viele Kund:innen befinden sich im Umkreis von 1000 Kilometern, was logistische Abläufe erleichtert. Zum Standortverbund gehören zudem das Werk Maubeuge, wo der Renault 4 E-Tech elektrisch gebaut wird, sowie das Werk Ruitz, das Zahnräder für Hybrid- und Elektroantriebe und Batteriegehäuse fertigt.
Erfolg des Renault 5 fußt auf durchdachtem industriellen Netzwerk
Aus Sicht von Anne-Catherine Brieux, Vice President Industrial Operations bei Ampere und Alpine, ist der Erfolg des Renault 5 Ausdruck eines dichten industriellen Netzwerks. Sie betont, dass dieses Modell zeige, wie ein traditionsreiches Auto zu einem Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Eigenständigkeit Frankreichs werde. Sie verweist auf die regionale Struktur aus Zulieferern und Partnern, die ein effizientes Zusammenspiel entlang der Wertschöpfungskette ermögliche. Ein Projekt dieser Art sei ein kollektiver Prozess, der wirtschaftliche Stabilität und technische Entwicklung zugleich fördere.
Seit dem Marktstart hat der Renault 5 in mehreren europäischen Ländern eine starke Position aufgebaut. Er führt das Elektro-B-Segment über einen längeren Zeitraum an und erreicht im gesamten europäischen Privatmarkt den zweiten Platz unter den E-Modellen. In Frankreich liegt er seit Jahresbeginn an der Spitze der Elektromodelle, in Großbritannien seit Oktober ebenfalls. Auch in den Niederlanden und Spanien steht das Modell in seinem Segment vorn. Außerhalb Europas debütierte der Renault 5 kürzlich in der Türkei, in Israel und Marokko, weitere Märkte folgen 2026.
Zum Jahresbeginn 2026 erweitert Renault die Baureihe um zusätzliche Funktionen. Ab der Ausstattungslinie Techno wird die One-Pedal-Funktion eingeführt. Sie ermöglicht es, das Auto fast vollständig über das Fahrpedal zu steuern, da die Verzögerung bis zum Stillstand automatisch erfolgt. Dieser Modus reduziert den Verschleiß der Bremsen und soll im Stadtverkehr ein gleichmäßiges Fahrgefühl erzeugen, während die Energierückgewinnung intensiv genutzt wird. Ergänzend kommt ein neuer Aufmerksamkeitswarner hinzu, der eine Kamera in der A-Säule nutzt.
Das Angebot wird durch neue Gestaltungsoptionen ergänzt. Neben zusätzlichen Aufkleberpaketen stehen künftig Varianten zur Individualisierung der hinteren Kotflügel bereit, sodass Käufer:innen ihr Auto sichtbarer anpassen können.
Quelle: Renault – Pressemitteilung per Mail
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EU prüft Ausnahme für VW von E-Auto-Zöllen
Die EU-Kommission hat eine Überprüfung der Antisubventionszölle auf die in China gebauten Elektroautos von Volkswagen eingeleitet, was dazu führen könnte, dass diese durch eine Mindestpreisverpflichtung ersetzt werden. Dabei geht es offenbar um den Cupra Tavascan.
CAM-Studie: Absatz von E-Autos steigt in Europa um 26,2 Prozent
Der neue „CAM Electromobility Report“ des Center of Automotive Management (CAM) zeigt eine hohe Dynamik beim Absatz von Elektroautos in Europa. Von Januar bis Oktober 2025 wurden in Europa über zwei Millionen E-Autos neu zugelassen, was einem Wachstum von 26,2 Prozent entspricht.
Tesla Model 3 Standard kommt nach Deutschland ab 36.990 Euro
Tesla erweitert sein Angebot in Deutschland und stellt eine Variante des Model 3 vor, die nach Angaben des Unternehmens den Zugang zur Elektromobilität erleichtern soll. Das neue Tesla Model 3 Standard knüpft an die Entwicklung an, die mit dem ursprünglichen Model 3 einsetzte und weltweit zu einer breiteren Nutzung elektrischer Autos führte. Mit dem nun präsentierten Modell zielt Tesla darauf ab, die bestehende Zielgruppe zu erweitern und Interessenten anzusprechen, die Wert auf Effizienz, niedrige Betriebskosten und moderne Technik legen.
Tesla betont, dass das Modell die bekannten Eigenschaften des Model 3 übernehme und gleichzeitig auf praktische Nutzung ausgelegt sei. Dazu zählen Reichweite, Energiebilanz und ein Fahrverhalten, das laut Herstellerangaben an sportliche Kompaktautos erinnere. Ergänzend heißt es aus Unternehmenskreisen, das Auto biete „ein angenehmes Fahrerlebnis für alle Insassen und maximale Effizienz auf jeder Fahrt“. Diese Einordnung verweist auf die Kombination aus Motoren, Software und Design, die einen WLTP-Verbrauch von 13,0 kWh pro 100 Kilometer ermöglicht – nach Angaben des Unternehmens.
Die wirtschaftliche Betrachtung spielt dabei eine wichtige Rolle. Durch den niedrigen Energiebedarf sollen Fahrer:innen mehr Strecke pro investiertem Euro zurücklegen können. Zusammen mit einer WLTP-Reichweite von 534 Kilometern entsteht ein Profil, das sowohl den Alltag als auch längere Fahrten abdecken soll.
In puncto Leistung setzt Tesla auf eine Beschleunigung, die den Charakter des Modells unterstreichen soll. Der Sprint von null auf 100 km/h dauert 6,2 Sekunden. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf niedrigen Wartungsaufwand, da weniger bewegliche Komponenten zum Einsatz kommen als in Autos mit Verbrennungsmotor. Ein Detail, das ebenfalls zur Effizienz beitragen soll, sind die neuen 18-Zoll-Prismata-Felgen, die laut Tesla den Energiebedarf reduzieren und die Reifenpflege vereinfachen.
Tesla
Zum Funktionsumfang gehören zahlreiche Software- und Komfortmerkmale. Dazu zählen Fernzugriff über die App, ein Routenplaner mit Echtzeitanzeige der Supercharger-Verfügbarkeit sowie verschiedene Unterhaltungsfunktionen. Sprachbefehle ermöglichen die Steuerung von Musik, Temperatur oder Navigation. Der Kofferraum öffnet sich automatisch, sobald sich Besitzer nähern, und bietet 549 Liter Stauraum, der sich bei umgelegter Rückbank deutlich vergrößern lässt. Weitere Kapazität entsteht durch den vorderen Stauraum mit 88 Litern sowie die Möglichkeit, bis zu 1000 Kilogramm zu ziehen.
Technische Neuerungen aus dem jüngsten Update des Model-3-Lineups sind ebenfalls integriert. Dazu gehört eine Frontkamera, die einen erweiterten Sichtbereich auf dem Display bereitstellt, verbunden mit einer Reinigungsfunktion und einer Heizung zur Vermeidung von Beschlag. Der neu ausgeführte Blinkerhebel soll präziser arbeiten. Serienmäßig ist auch ein adaptives Lichtsystem, das einzelne Fernlichtsegmente dimmt, wenn sich andere Autos nähern.
Im Innenraum setzt Tesla auf strapazierfähige Textilsitze, die auf unterschiedliche Einsatzbedingungen ausgelegt sind. Elektrisch verstellbare und beheizbare Vordersitze, das Panorama-Dach sowie mehrere USB-C-Anschlüsse mit hoher Ladeleistung prägen den Eindruck. Ergänzt wird dies durch drahtlose Ladedocks für Mobilgeräte.
Wie andere Modelle der Baureihe erhält auch das Model 3 Standard fortlaufende Software-Aktualisierungen per Funk. Autopilot ist serienmäßig integriert, und die Hardware ist für Funktionen vorbereitet, die später nach behördlicher Genehmigung freigeschaltet werden könnten. In Deutschland beträgt der Einstiegspreis 36.990 Euro. Die Auslieferungen sollen im Februar 2026 beginnen.
Quelle: Tesla – Pressemitteilung per Mail
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