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Volvo steigert Fertigung des EX60 wegen hoher Nachfrage

Angesichts der hohen Nachfrage nach dem EX60 in Schweden und weiteren wichtigen Märkten wie Deutschland reagiert Volvo und erhöht kurzfristig die Produktionskapazitäten des vollelektrischen Mittelklasse-SUV. Gut einen Monat nach der offiziellen Publikumspremiere übertreffen die Vorbestellungen in nahezu allen wichtigen europäischen Märkten die internen Erwartungen, teilt der schwedisch-chinesische Hersteller mit. Allein in Schweden seien bereits mehr als 3000 Bestellungen eingegangen. Dazu hat auch ein neues Angebot auf dem Heimatmarkt beigetragen: Es fördert Einfachheit, Transparenz und Präzision und umfasst drei Jahre kostenloses Laden zu Hause.

Das Tempo der Auftragseingänge liege deutlich höher als beim Volvo EX30 nach seiner weltweiten Vorstellung im Jahr 2023, einem kompakten Elektroauto in einem volumenstarken Segment mit niedrigerem Preisniveau. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung, da die Auftragsbücher bislang nur in Europa geöffnet sind. Der US-Markt folgt erst später im Frühjahr.

Volvo hat daher die Produktionskapazitäten für den EX60 im schwedischen Stammwerk Torslanda erhöht. Der Hersteller befindet sich zudem bereits in Gesprächen mit den zuständigen Gewerkschaften, um das Werk Torslanda im Sommer eine Woche länger als üblich geöffnet zu halten, was eine Premiere in der Unternehmensgeschichte wäre.

Volvo | Volvo EX60 Seitenansicht

„Dass so viele Kunden den EX60 bereits im ersten Monat bestellt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen, aber das ist ein ‚Problem‘, das wir gerne haben“, sagt Erik Severinson, Chief Commercial Officer (CCO) bei Volvo Cars. „Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage nach unserem neuen Elektro-SUV und überprüfen derzeit unsere Produktionspläne für 2026. Gleichzeitig bereiten wir uns auf den Fertigungsbeginn von Kundenfahrzeugen im nächsten Monat vor.“

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 04.03.2026

Der Beitrag Volvo steigert Fertigung des EX60 wegen hoher Nachfrage erschien zuerst auf Elektroauto-News.net.

Volvo steigert Fertigung des EX60 wegen hoher Nachfrage

Angesichts der hohen Nachfrage nach dem EX60 in Schweden und weiteren wichtigen Märkten wie Deutschland reagiert Volvo und erhöht kurzfristig die Produktionskapazitäten des vollelektrischen Mittelklasse-SUV. Gut einen Monat nach der offiziellen Publikumspremiere übertreffen die Vorbestellungen in nahezu allen wichtigen europäischen Märkten die internen Erwartungen, teilt der schwedisch-chinesische Hersteller mit. Allein in Schweden seien bereits mehr als 3000 Bestellungen eingegangen. Dazu hat auch ein neues Angebot auf dem Heimatmarkt beigetragen: Es fördert Einfachheit, Transparenz und Präzision und umfasst drei Jahre kostenloses Laden zu Hause.

Das Tempo der Auftragseingänge liege deutlich höher als beim Volvo EX30 nach seiner weltweiten Vorstellung im Jahr 2023, einem kompakten Elektroauto in einem volumenstarken Segment mit niedrigerem Preisniveau. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung, da die Auftragsbücher bislang nur in Europa geöffnet sind. Der US-Markt folgt erst später im Frühjahr.

Volvo hat daher die Produktionskapazitäten für den EX60 im schwedischen Stammwerk Torslanda erhöht. Der Hersteller befindet sich zudem bereits in Gesprächen mit den zuständigen Gewerkschaften, um das Werk Torslanda im Sommer eine Woche länger als üblich geöffnet zu halten, was eine Premiere in der Unternehmensgeschichte wäre.

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„Dass so viele Kunden den EX60 bereits im ersten Monat bestellt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen, aber das ist ein ‚Problem‘, das wir gerne haben“, sagt Erik Severinson, Chief Commercial Officer (CCO) bei Volvo Cars. „Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage nach unserem neuen Elektro-SUV und überprüfen derzeit unsere Produktionspläne für 2026. Gleichzeitig bereiten wir uns auf den Fertigungsbeginn von Kundenfahrzeugen im nächsten Monat vor.“

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 04.03.2026

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Angesichts der hohen Nachfrage nach dem EX60 in Schweden und weiteren wichtigen Märkten wie Deutschland reagiert Volvo und erhöht kurzfristig die Produktionskapazitäten des vollelektrischen Mittelklasse-SUV. Gut einen Monat nach der offiziellen Publikumspremiere übertreffen die Vorbestellungen in nahezu allen wichtigen europäischen Märkten die internen Erwartungen, teilt der schwedisch-chinesische Hersteller mit. Allein in Schweden seien bereits mehr als 3000 Bestellungen eingegangen. Dazu hat auch ein neues Angebot auf dem Heimatmarkt beigetragen: Es fördert Einfachheit, Transparenz und Präzision und umfasst drei Jahre kostenloses Laden zu Hause.

Das Tempo der Auftragseingänge liege deutlich höher als beim Volvo EX30 nach seiner weltweiten Vorstellung im Jahr 2023, einem kompakten Elektroauto in einem volumenstarken Segment mit niedrigerem Preisniveau. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung, da die Auftragsbücher bislang nur in Europa geöffnet sind. Der US-Markt folgt erst später im Frühjahr.

Volvo hat daher die Produktionskapazitäten für den EX60 im schwedischen Stammwerk Torslanda erhöht. Der Hersteller befindet sich zudem bereits in Gesprächen mit den zuständigen Gewerkschaften, um das Werk Torslanda im Sommer eine Woche länger als üblich geöffnet zu halten, was eine Premiere in der Unternehmensgeschichte wäre.

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„Dass so viele Kunden den EX60 bereits im ersten Monat bestellt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen, aber das ist ein ‚Problem‘, das wir gerne haben“, sagt Erik Severinson, Chief Commercial Officer (CCO) bei Volvo Cars. „Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage nach unserem neuen Elektro-SUV und überprüfen derzeit unsere Produktionspläne für 2026. Gleichzeitig bereiten wir uns auf den Fertigungsbeginn von Kundenfahrzeugen im nächsten Monat vor.“

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 04.03.2026

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Lyten finalisiert Northvolt-Übernahme in Schweden, Heide soll folgen

Lyten, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Lithium-Schwefel-Batterien und Energiespeicherung, hat Ende Februar die Übernahme von Northvolt Ett und Ett Expansion (Skellefteå, Schweden) sowie Northvolt Labs (Västerås, Schweden) abgeschlossen. Die Akquisition der Northvolt-Einrichtungen in Schweden umfasst 16 GWh bestehende Batteriefertigungskapazität, mehr als 160 Hektar Land, Infrastruktur und Gebäude zur Unterstützung erweiterter Fertigungs- und Industrieaktivitäten sowie eines der größten Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterien in Europa, so Lyten in einer aktuellen Mitteilung.

Lyten gab außerdem die Gründung des Lyten Industrial Hub am Standort Northvolt Ett in Skellefteå bekannt. Der Industriepark soll die von Northvolt errichtete Infrastruktur und den Zugang zu reichlich vorhandener, sauberer Wasserkraft nutzen, um Batterieproduktion, KI-Rechenzentren und komplementäre Industriebetriebe von strategischer Bedeutung für Schweden und die Europäische Union an einem Ort zu bündeln. Lyten plant, seine Batterien und Energiespeichersysteme auch als Teil der Infrastruktur des Industrieparks einzusetzen.

EdgeConneX, ein führender globaler Rechenzentrumsentwickler und Portfoliounternehmen von EQT, plant den Erwerb eines Rechenzentrumstandorts von Lyten in Skellefteå. Der Standort habe das Potenzial, zu einem Rechenzentrumscampus mit einem Gigawatt ausgebaut zu werden, was eine der größten Rechenzentrumeinrichtungen Europas wäre.

Dan Cook, CEO und Mitgründer von Lyten, erklärte: „Mit dieser Akquisition betreibt Lyten nun einen der größten europäischen Campusse für die Batterieproduktion und das größte Batterie-Forschungs- und Entwicklungszentrum Europas. Wir verfügen über die Infrastruktur, die Talente und die Technologie, um ein florierendes Batterie-Ökosystem in Nordamerika und Europa aufzubauen, gestützt auf lokale Lieferketten und lokale Fachkräfte, um dem rasch wachsenden globalen Bedarf an dezentraler Strominfrastruktur gerecht zu werden.“

Lyten plant demnach, den Wiederanlaufprozess für Northvolt Ett und Northvolt Labs unverzüglich einzuleiten. Ett werde Lithium-Ionen-NMC-Batterien für ein erweitertes Kundenspektrum produzieren, darunter Batterie-Energiespeichersysteme (BESS), Automobil- und verschiedene Mobilitätsmärkte. Lyten erwartet, dass ab der zweiten Hälfte 2026 das BESS-Fertigungswerk von Lyten in Polen, Northvolt Dwa, mit Batteriezellen aus Northvolt Ett beliefert wird.

Northvolt Labs in Västerås soll die Entwicklung langlebiger Lithium-Ionen-NMC-Zellen fortsetzen und mit dem Lyten-Team im Silicon Valley zusammenarbeiten, um Lytens Lithium-Schwefel-Batterietechnologie für die Gigawatt-Fertigung zu industrialisieren.

Lyten hat laut eigener Aussage auch eng mit den lokalen Gewerkschaften zusammengearbeitet und werde ein Wiedereinstellungsprogramm sowohl in Skellefteå als auch in Västerås starten. Basierend auf der erwarteten Kundennachfrage plant Lyten, innerhalb der nächsten zwölf Monate mehr als 600 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen und das Einstellungstempo in den kommenden Jahren weiter zu beschleunigen.

Produktion soll schrittweise wieder hochgefahren werden

Matthias Arleth, CEO von Lyten Sweden, erklärte: „Da die Transaktion nun abgeschlossen ist, freuen wir uns darauf, die Produktion wiederaufzunehmen und den Hochlauf in Schweden schrittweise einzuleiten – eine Produktionslinie nach der anderen. In Skellefteå haben wir bewiesen, dass wir in der Lage sind, gleichbleibend hochwertige Batteriezellen herzustellen, die den Kundenbedürfnissen bereits heute entsprechen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Västerås wird ein Eckpfeiler unseres Strebens sein, mit sowohl leistungsstarken NMC- als auch der nächsten Generation von Lithium-Schwefel-Batterien auf künftige Marktanforderungen zu reagieren.“

Kristina Sundin Jonsson, Verwaltungsleiterin der Gemeinde Skellefteå, fügte hinzu: „Wir freuen uns, dass die Batterieproduktion in Skellefteå nun wieder aufgenommen werden kann. Der Bedarf an Batterien wächst weiter, und die EU hat Batterien in ihrer neu veröffentlichten Batteriestrategie als strategisches Produkt für Europas Wettbewerbsfähigkeit eingestuft. Die Voraussetzungen, die wir in Skellefteå haben, ermöglichen es Schweden, in dieser Arbeit eine bedeutende Position einzunehmen und zu einer starken, resilienten Batterie-Wertschöpfungskette beizutragen, einschließlich Zulieferern, Forschung und Talentgewinnung.“

Lyten will auch das deutsche Northvolt-Werk in Heide übernehmen

Der Mitteilung zufolge schreitet Lyten auch bei der Übernahme der bereits im Bau befindlichen Northvolt-Anlagen in Heide in Schleswig-Holstein voran. Zuletzt hieß es, dass Heide spätestens Ende März an Lyten gehen soll, die örtlichen Behörden sprachen von Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium.

Die vollständige Northvolt-Akquisition umfasst Fertigungsanlagen mit einem Buchwert von 5 Milliarden US-Dollar. Lyten finanziert seine Northvolt-Übernahmen durch Eigenkapitalinvestitionen bestehender und neuer nordamerikanischer und europäischer Investoren sowie durch Kapital aus der EdgeConneX-Investition in den Rechenzentrumstandort.

„Wir schätzen die Unterstützung der Gemeinde Skellefteå und der schwedischen Regierung, der US-Regierung sowie der Europäischen Union, die diese Akquisition erst möglich gemacht haben, sehr“, erklärte Lars Herlitz, Chairman und Mitgründer von Lyten. „Wir sind uns des Potenzials dieser Anlagen und der Bedeutung der Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wachstums in Schweden vollständig bewusst. Batterien sind heute ein entscheidender Faktor zur Sicherung der Energieunabhängigkeit und zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industrien – von der Automobilbranche über die Luft- und Raumfahrt bis hin zu Rechenzentren und Netzstabilität. Wir bringen das Beste der Silicon-Valley-Innovation mit Schwedens Ingenieur- und Fertigungsexpertise zusammen, um sicherzustellen, dass diese Entwicklung ein Erfolg wird.“

Quelle: Lyten – Pressemitteilung vom 26.02.2026 / NDR – Northvolt: Übernahme durch Lyten verzögert sich erneut

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Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen falsche Ärztin

Osnabrück – Ein Urteil gegen eine Frau aus Niedersachsen, die sich als Ärztin ausgegeben hat, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte es, wie das Landgericht Osnabrück heute mitteilte (Az. 3 StR 368/25). Sie ist in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Die 24-Jährige Frau studierte dem Urteil zufolge zuletzt im…[weiter lesen]

Autodiebstähle steigen – Stromer selten betroffen

Die Zahl der dauerhaft abhandengekommenen Autos ist in Deutschland im Jahr 2024 leicht gestiegen. Nach Angaben des Bundeskriminalamts wurden mehr als 16.000 Pkw registriert, die über das Berichtsjahr hinaus als zur Fahndung ausgeschrieben galten. Das entspricht einem Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der Pkw-Fahndungsnotierungen um 6,5 Prozent auf gut 48.000 Fälle. Während also weniger Autos zur Fahndung ausgeschrieben wurden, nahm die Zahl der tatsächlich dauerhaft verlorenen Pkw geringfügig zu.

Auffällig ist insbesondere die Entwicklung bei der Unterschlagung. Gut 3700 Autos wurden 2024 auf diese Weise dauerhaft entzogen, ein Anstieg um 31,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit entfällt inzwischen fast ein Viertel aller dauerhaft abhandengekommenen Pkw auf dieses Deliktfeld. Ermittler führen aus, dass bei dieser Form der Tatbegehung häufig keine aufwendigen technischen Hilfsmittel erforderlich sind. Ein verbreitetes Vorgehen besteht darin, hochwertige Autos unter Vorlage gefälschter Dokumente kreditfinanziert zu erwerben oder anzumieten und anschließend weiterzuverkaufen.

Parallel dazu verändert sich das internationale Lagebild. Die wichtigsten Absatz- und Transitregionen für in Deutschland entwendete oder unterschlagene Autos bleiben Osteuropa, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Westafrika. Polen spielt seit Jahren eine zentrale Rolle als Transit- und Zielstaat. Zudem weist das Lagebild auf die zunehmende Bedeutung Frankreichs hin. Dort stieg die Zahl der Sachfahndungstreffer zu deutschen Ausschreibungen deutlich an. Insgesamt wurden im Ausland knapp 5200 Treffer registriert, ein Plus von 11 Prozent. Frankreich verzeichnete dabei einen besonders starken Anstieg und gewinnt sowohl als Ziel- als auch als Transitstaat an Gewicht.

Technisch zeigen sich die Tätergruppen anpassungsfähig. Das Lagebild beschreibt unterschiedliche Modi Operandi, darunter den Zugriff auf das CAN-Bus-System, bei dem elektronische Steuergeräte manipuliert werden. Ebenso kommen sogenannte Code-Grabber zum Einsatz, mit denen Funksignale von digitalen Autoschlüsseln abgefangen werden. Besonders anfällig sind Autos mit Komfortzugangssystemen. Hier verlängern Täter das Funksignal des Schlüssels, um Türen zu öffnen und den Motor zu starten. Nach dem Diebstahl werden teils sogenannte Jammer verwendet, um GPS-Signale zu unterdrücken und eine Ortung zu verhindern.

Autos mit alternativen Antrieben im Fokus

Auch bei Autos mit alternativen Antrieben beobachten die Behörden Entwicklungen. Der Bestand an rein elektrisch betriebenen Pkw stieg 2024 auf rund 1,65 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 17,2 Prozent. Hybride legten um 22,2 Prozent auf mehr als 3,5 Millionen zu. Trotz dieser wachsenden Verbreitung sind die Entwendungszahlen solcher Modelle leicht gesunken. Zugleich liegen Hinweise vor, dass organisierte Gruppierungen im europäischen Ausland verstärkt E-Autos oder deren Komponenten, insbesondere Batterien, ins Visier nehmen. Mit steigenden Zulassungszahlen rechnen die Behörden perspektivisch auch mit einer Zunahme entsprechender Delikte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen bleiben erheblich. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft erreichte die Entschädigungssumme für dauerhaft abhandengekommene Pkw im Jahr 2023 rund 312,2 Millionen Euro, der höchste Wert der vergangenen fünf Jahre. Zusätzlich verursachen Lkw- und Wohnmobildiebstähle sowie der Handel mit entwendeten Teilen weitere hohe Schäden.

Das Bundeslagebild macht deutlich, dass sich die Kfz-Kriminalität weiterhin dynamisch entwickelt. Tätergruppen agieren international vernetzt, arbeitsteilig organisiert und nutzen sowohl technische Schwachstellen als auch digitale Vertriebswege. Für die Strafverfolgungsbehörden bleibt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ein zentraler Faktor bei der Bekämpfung dieses Deliktfelds.

Quelle: Chip.de – „Haben keine Zeit, um an die Ladesäule zu fahren“: Deshalb schrecken Diebe bei E-Autos zurück / BKA – Bundeslagebilder Kfz-Kriminalität (Stand 2024)

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Nächstes 24-Stunden-Rennen für E-Autos steht bevor

Auf dem Hockenheimring findet an diesem Wochenende die nächste ADAC e-Competition statt, bei der sich bis zu 34 Teams in Elektroautos in Serienzustand 24 Stunden lang darum bemühen, möglichst viele Runden zu absolvieren. Der Clou dabei: Für die Teilnahme muss man kein Rennfahrer sein. Zwar ist es durchaus erlaubt, sein Auto auf den langen Geraden auch auszufahren, solange man keine anderen Fahrer gefährdet – wer um den Sieg mitfahren will, wird dies aber nicht tun. Denn um gleiche Bedingungen für alle zu schaffen, darf nur mit 19 kW DC-Ladeleistung nachgeladen werden. Es geht also für alle Teams darum, die richtige Balance aus Geschwindigkeit und Verbrauch zu finden. Wer immer nur rast, verbringt zu viele Stunden in der Box.

Unter den derzeit offenbar 30 angemeldeten Teams sind einige Modelle am Start, die in Sachen Effizienz eine gute Figur abgeben und somit gute Chancen auf ein Abschneiden auf den vorderen Plätzen haben. Die Kollegen von Motor Presse TV GmbH, wozu unter anderem die Magazine Auto Motor und Sport sowie die Auto Straßenverkehr gehören, gehen mit einem Lucid Air Grand Touring an den Start. Aufgrund der schnittigen Form und des großen Akkus konnten schon andere Teams in der Vergangenheit in diesem Modell das Rennen für sich entscheiden. Auch Kazenmaier ist mit einem Lucid am Start, zudem wagen sich gleich mehrere Teams mit dem sparsamen Tesla Model 3 auf den Ring.

Bunt gemischtes Teilnehmerfeld

Interessant ist zudem die Teilnahme des Teams „ADE Academy Drive Electric“, die mit einem Taycan antreten, der bekanntlich ebenfalls einen geringen Luftwiderstand und vergleichsweise großen Akku aufweist. Doch auch andere Modelle im Teilnehmerfeld haben gute Voraussetzungen, sich weit vorne zu platzieren, wie Kia EV4, VW ID.7 oder BYD Seal. Und zum Favoritenkreis gehören sicher auch wieder die Kollegen des Magazins Elektroautomobil, die den Wettstreit schon mehrmals gewinnen konnten und nach einer Pause nun wieder mit einem Volvo ES90 antreten. Und auch der Xpeng P7+, der erstmals an den Start gehen wird, hat das Potential dafür, eine gute Rolle spielen – zumal der „alte“ Xpeng P7 die etwas kürzere Version des Rennens bereits als erstes beenden konnte.

Doch nicht für alle Teams geht es darum, in der Gesamtwertung ganz weit vorne zu landen. Auch aus Modellen, die auf den ersten Blick nicht sonderlich effizient erscheinen, gilt es auf dem Hockenheimring, in den 24 Stunden möglichst viele Runden herauszuholen. So geht diesmal ein Tesla Cybertruck an den Start, auch ein Ford F150 Lightning, ein Kia PV5 Cargo und ein KGM Musso mischen sich ins Teilnehmerfeld und versuchen, zumindest in ihrer jeweiligen Teilnehmerklasse (je nach Akkugröße) ordentlich abzuschneiden.

Kleinigkeiten können entscheiden

Die Rennen in den vergangenen Jahren haben zudem gezeigt, dass nicht nur das Auto passen muss, um gut abzuschneiden. Funktionieren die Fahrerwechsel der Teams mit drei bis sechs Fahrern reibungslos? Klappt es, das Nachladen zeitlich richtig einzutakten, wobei sich jeweils zwei Teams einen Charger teilen und entsprechend absprechen müssen? Regnet es ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem man auf freier Strecke etwas zügiger fahren und Kilometer machen wollte? Ist der andere Fahrer zur Ablösung rechtzeitig wach und pünktlich in der Boxengasse? Macht die Blase mit? Und hat man richtig gerechnet oder muss man gegen Rennende entweder doch nochmal kurz nachladen oder um den Rundkurs schleichen?

Es ist also alles andere als langweilig, wenn gut 30 Elektroautos stundenlang im Kreis fahren. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann das Rennen kostenfrei besuchen. Die dafür notwendigen Tickets als Zutrittsberechtigung gibt es unter diesem Link. Außerdem berichten mehrere Teams über das Wochenende live, zudem lassen sich während des Rennens jederzeit die Rundenzeiten und der Zwischenstand einsehen. Gestartet wird am Samstag um 15 Uhr, Zieleinlauf ist dann am Sonntag um 15 Uhr. Mehr Infos dazu gibt es dann auf der Homepage des Veranstalters e4 Qualification.

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